Wanduhr im Stil der Spaceview                                                              




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Wanduhr im Größenvergleich
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Eine Wanduhr im Stil der Spaceview, so dachte ich mir, das müsste doch gut aussehen. Aber nicht als flache Kopie eines Fotos der Uhr als  Ziffernblatt, sondern ein dreidimensionales Modell sollte es sein.

Ich fing erst an zu bauen, als ich auf dem Dachboden eine Tischlampe fand die mit ihrem Chromring ein annähernd passendes Gehäuse abgab. Glücklicherweise war auch noch ein weiteres Teil aus Eisen dabei, welches sich nach passendem zurechtsägen wunderbar als Ziffernblattring eignete.

Unter dem Ziffenblattring sollte dann ein Foto und dahinter dann ein Quarzwerk eingebaut werden. Da das aber immer noch zu "billig" aussah, sägte ich die Konturen in zwei Schichten aus Holz und klebte die Bildteile dann auf. Aber auch das sah noch nicht echt genug aus, deshalb ist alles was nur möglich ist aus echten Materialien wie Blech, Messing, Kupferdrahtspulen und Zahnrädern ect. nachgebildet.

Leuchtziffern, ein Uhrglas und ein flachgehämmerter Rückdeckel aus Aluminium der ebenfalls aus der Tischlampe stammte, machen jetzt die Wanduhr  zu einem Schmuckstück.


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Wanduhr, Detail
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In dieser Detailaufnahme ist noch besser zu erkennen wie  die Elektronik nachgebildet ist.

Ein wichtiger Teil ist der Ziffernblattring, er ist zuerst mit der Drahtbürste ringförmig geschliffen, dann kamen die schwarzen Indexe aus Klebeband drauf, dann die selbstklebenden weißen Indexe, ein Überzug aus Klarlack und zum Schluß die Leuchtfarbe.

Die Spulen stammen aus Relais und  die Plastikzahnräder wurden mit Metallpoliturfarbe behandelt. Die Zeiger sind entsprechend abgeändert, denn die kann man natürlich in der Form nicht kaufen.

Das Uhrwerk ist ein sogenanntes "schleichendes Quarzwerk", bei dem der Sekundenzeiger wie bei der Spaceview kontinuinuierlich durchläuft.





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