Toleranzbereich der Stimmgabelamplitude


Hier beträgt eine volle Auslenkung der Stimmgabel etwas mehr als eine Zahnlänge. Das genügt um das Klinkenrad um ein Zahn weiterzudrehen. Dies ist das Minimum damit die Uhr funktionieren kann. Das Klinkenrad hat in Wirklichkeit allerdings fast neunmal mehr Zähne als links in der Animation zu sehen sind. Aber so kann man die Funktionsweise viel besser erkennen. Die feststehende Kinke ist die Sperrklinke und die bewegliche ist die Antriebsklinke, die hier idealisiert ohne Stimmgabelverbindung dargestellt ist.


Hier beträgt eine volle Auslenkung der Stimmgabel eineinhalb Zahnlängen.  Bei einer vollen Auslenkung der Stimmgabel von 1,5 Zahnlängen dreht sich das Klinkenrad trotzdem nur einmal weiter. Das kommt daher, weil sich das Klinkenrad am Ende des Zyklus um einen viertel Zahn zurückdeht . Das zurückdrehen des Klinkenrades kommt durch die Kraft zustande, die die Sperrklinke auf das Klinkenrad ausübt. Dieses Verhalten ergibt sich aber nur wenn die Antriebsklinke im Ruhezustand genau auf der Hälfte einer Zahnflanke aufliegt. 


Bei einer vollen Auslenkung der Stimmgabel von 2 Zahnlängen dreht sich das Klinkenrad trotzdem nur einmal weiter. Das kommt daher, weil sich das Klinkenrad am Ende des Zyklus ebenfalls hier um einen halben Zahn zurückdeht .


Beträgt die volle Auslenkung der Stimmgabel etwas mehr als drei Zahnlängen, dann dreht sich das Klinkenrad gleich dreimal weiter. Da ist sozusagen der Bogen überspannt, aber das ist immerhin fast dreimal so viel wie es nötig wäre.

Bei dieser Art der Stimmgabeltechnik darf die Amplitude also in einem Bereich von etwas über einem Zahn bis etwas unter drei Zähnen schwanken, ehe die Uhr ungenau wird.  Diese "Reserve" hat man aber nur wenn das Kinkensystem richtig eingestellt ist und nicht verschmutzt ist. Siehe dazu auch den Abschnitt: Modifiziertes Accutron-Test Set



 


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